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About Deviant Member IsabelFemale/Germany Recent Activity
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Wie soll ich alles, was ich fühle, jemals unter eine Haut bringen können?

 

Da ist das Licht Lucies, die Musik der Götter, der Grüne Tanz der Glühwürmchen,

da sind seine dunkelblauen, grauen, braunen Augen,

all das Augenlicht, die Zwischenblicke,

in jeder Bewegung liegt Schönheit,

schwebt Verständnis

und Einbildung.

 

Ich bin schizophren

Im mundartlichen Sinne.

 

Ich fühle so stark, ich bin andauernd verliebt,

ich flattere mir das Innere heraus,

in – hierin. Hier- ein.

 

Kein Wasserquell hat jemals das Licht

Reflektiert, kein Auge das gesehen,

keine Haut das gespürt:

den Augenblick der Perfektion.

Gleichgewicht, wenn alles EINS ist,

wenn mich Umgebendes und Ich,

Fühlendes,

für immer gebannt werden sollten.

 

Ich lebe dafür!

 

Selbst das Verwirken ist Leben,

das Zusammenkrümpfeln orangener, gelber, kaffeebrauner

Blätter. In meinem Körper.

Wie sie durcheinander wirbeln!

Schneegestöber gleich.

 

Und die Sonne,

der größte Engel

von allen /

Dornenblut

Elfentänze

Tagesgeflüster.

 

Aber auch der Spiegel:

Nacht, Finsternis.

Genauso mächtig,

genauso Engel.

Geborgenheit in weißen

Nebelfäden, Efeuranken.

 

 Wie viel wurde schon

Über diese Zwillinge

Geschrieben:

Zeilen,

Absätze,

ganze Bücher!

 

Annäherungen,

Asymptoten,

Halbschatten.

 

Ich möchte nicht

Die Realität abbilden,

sondern schöne Interpretationen schaffen.

 

Spüren, wie Baumgeflecht mich umrankt,

unter meinen Füßen Farbenpracht erwächst,

ich in die Sterne, in die Sonne,

in die Wolken strebe,

Wiesen, Wald und Flur

Erlebe.

Im Sturm fliege

Die Wärme atme

Das Wasser schaue.

 

Ich wandere durch die Zungen

Fremder Landen

Neue Töne

Ein anderes Blau

Gerüche!

 

Zimt, Koriander, Ruß;

Orange, Lavendel, Basilikum;

Zigarettenrauch, erster Schnee, Sommerregen.

 

Da ist diese geöffnete Hand,

sie hält ein Inneres:

Erde, Schmetterlinge und ein scheues Küken.

Sie zittert nicht!

Die wippenden Ären zittern

Einer sommerlichen Brise wegen;

Und durch ihr Wachsen.

Die Schübe durchzucken sie

Bis zum Blütenkranz.

Sodass, dann und wann,

eine Prise goldenen Blütenstaubs

auf die fertile Erde fällt,

und sogleich in diese einsickert

um Leben zu spenden.

 

Aber die Hand fällt,

auf einmal: in den riesigen

schwarzen Ozean.

Die Erde stürzt schwer,

wie glänzendes, kaltes Metall,

die Schmetterlinge aber

wandeln in Gewittergetöse,

dunkle Wolkenschwadern,

peitschen auf.

 

Gedankenblitze verfehlen sich.

Empfindungen schlagen fehl.

Alles, alles, scheitert.

 

Ich nehme ein Messer

Und streichle damit

Meine Oberschenkel.

Rote Striemen durchfurchen

Das Porzellan.

 

Weiß

 

Und so

Verfasse ich weiterhin

Silberne Wörtertänze

Lasse kryptische Streichermusik

Aufspielen,

lade ein zum Reigen.

    Soll dann

    Die Pauke

    Das Ende

    Einläuten.

 

Die Sonne ist so hell, sogar unter geschlossenen Lidern ist das Orange –Weiß zu grell, zu gleißend. Unter mir die raue Gummistraße, sie ist weicher als Asphalt und doch härter als das Gras daneben. Die Luft löst sich auf in einen großen, weiten Sonnenstrahl. Ich atme die Wärme ein, durch den Mund, die Lippen saugen das Orange-Weiß auf, ich trinke gierig. Wie ein Streicheln gleitet es die Kehle hinab, rinnt Strahlenweise in Brust und Bauch. Gewärmt von oben, die Oberfläche nimmt alles auf, nichts wird reflektiert, alles verbraucht, jede Zelle des Körpers atmet tief ein, nicht mehr aus. Gitarrenklänge und eine zarte Mädchenstimme, die Gitarre könnte auch eine Harfe sein, so weich, so nachhallend und hell. Einzelne Töne fliegen mir in Auge, Herz und Ohren. Die Töne duften nach frischem Regen im Frühling. Ich kann mir nicht vorstellen, jemals wieder aufzustehen. Es gibt nichts, das reinender wirken kann, als diese alles durchdringende Hitze.
Ich schwitze. Ich schwitze wie nach Schwerstarbeit, meine Stirn ist kalt, meine Hände- auch meine Hände wollen und wollen sich nicht am schönen Wetter erfreuen, sie öffnen sich, sie schließen sich, öffnen sich ruckartig, versuchen irgend etwas zu greifen, es ist nichts da, was sie greifen könnten, also schnappen sie weiter, auf und zu. Ein Zucken im Körper, das Herz nimmt Anlauf, plötzlich nimmt es Anlauf und – springt ins Nichts. Taumelnde Stille und dazwischen ist nur die Leere, die das Adrenalin aufspritzen lässt, oder Hornissen im Bauch, vielleicht. Ich muss schlucken, hart und trocken. Nichts gleitet die ausgedörrte Kehle hinab, denn nichts anderes als Hitze und Kälte, als Welle auf Welle, scheint mehr zu existieren. Schwarze Raben im Kopf, sie picken mir die Gedanken in Bruchstücke, keine Einheit mehr, nirgends gibt es mehr Zusammenhänge, kein Vorgang ist mehr als in diesem Moment.
Ich träumte neulich seltsames.
Vier sitze, jeweils doppelt, zug-wagon-vierer-sitz-artig drapiert, darin außer mir noch zwei menschen saßen, die schwiegen. Ob irgend eine art geräuschpegel überhaupt vertreten war, um diese sitzreihen herum, kann ich nicht mehr sagen, das war wohl irrelevant, sonst könnte ich mich vielleicht noch erinnern. Auf jeden fall saßen diese zwei personen mir gegenüber, der eine direkt, der andere schräg-. Wir blickkontaktierten uns nur ein mal, zufällig, der mir direkt gegenüberne fing den moment ein und blinzelte nicht. Dafür hob er langsam, behutsam und langsam seinen rechten arm, die unterseite nach oben gekehrt, die faust geschlossen, noch, als wolle sie sogleich etwas freilassen, das sie in ihrem innersten geborgen, vielleicht auch gefangen, hielt. Ich brach den blick und sank mit der wahrnehmung auf diese faust, die mir so geheimnisvoll und ungezwungen erschien. Man sprach nicht, da es von niemandem als wichtig oder richtig erachtet wurde, dem augenblick durch worte, fesseln und mauern aufzuzwingen. Der augenblick war frei, und alles oder nichts hätte passieren können. Bis die faust sich öffnete.
Der Traum
Ein wirklich geträumter Traum!

Aus dem Jahre 2011.
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Ich sehe die augen nicht und schreibe. Ich denke nicht nach, ich lese nicht erneut, ich schreibe schreibe einfach ohne fluss. Widersprüche gibt es nicht und logik erst recht nicht- fürn arsch, oder so. wie auch immer sich die gewählte gesellschaft ausdrücken möchte- ich tus nicht. Ich gehe einen schritt weiter (zurück) verdamme und verachte mich selbst für die mauern, die ich mir auferlege. Für die menschlichkeit? Vielleicht verfluche ich sie.. nein nein, ich verfluche nur die liebe. Nur die liebe verletzt derart nur die liebe zu einem menschen. Egal welcher art sie sei, sie verletzt im endeffekt. Und ja, ich bleibe stehen, ich drehe mich im kreise, alle klatschen beifall weil ich lächel und die tränen gedanken sein lasse, ich laufe ich laufe laufe laufe in gedanken auch doch bloß, nicht mehr als spielerei, was ich machen wollen würde- mich selbst zwinge, es ist nicht schwer, dies nicht zu tun es ist schwerer seinen leidenschaften lauf zu lassen, so viel schwerer. Aber welche wut? Ich höre und denke und denke nur ganz kurz aber es genügt: nicht. Umsonst alles umsonst wenn man kein ziel hat verschlossen vor sich selbst vor seinen gefühlen vor seinen- nein, ich hatte ganz recht einmal, nein ich hatte nie recht, ich weiß, dass ich nichts weiß es ist alles nur augenwischerei genau dieses wort und kein anderes, ja. Ich kann mir viel einbilden, ich tus wohl auch, aber ihr seid nicht weniger frei von- diesen welten. Ach, wie gern von sich selbst frei sein, vom sein. Nein, lebend! Ach, was schreibe ich ich schreibe ohne zu denken und es funktioniert doch nicht. Also versuche ich zu verstehen. Ich versuche es ich greife nach einem gedanken nach einem bloß und allein so so simpel,. Es klappt nicht niemals. Kehrtwende rückwärts es zählt doch eh nie mehr als der versuch und wer nicht wagt der nicht gewinnt danke ich kenne diesen spruch auch ich kenne ihn und vermag ihn nicht anzuwenden ich lese ihn und kann es trotzdem nicht gefangen in meinerselbst. Ausrede, ausrede, ausreden! In meinem kopf, er schmeißt sie mir entgegen, aber warum ausgerechnet ER? Ich will nicht ich kann nicht ich fühle, dass
Ich weiter gehen werde immer weiter den weg den ich nie gegangen bin im kreise diesen einen weg . das lässt mich manchmal fühlen und nicht immer gezwungen nur manchmal. Weil  ich eben immer noch ein mensch bin. Wie kreativ, wie niederschlagend kreativ.- ich hege starke antipathien  , nein große antipathien gegen, ja was eigentlich.
Gegen die lüge.
Fluss
Aus dem Jahre 2010;
Anfang ist noch etwas holprig,
aber dann wirds lustig!
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Tag 17 ohne Zigaretten. Die Schmerzen im Unterleib haben sich heute morgen wieder verstärkt. Schnee flockt schüchtern und ziellos vor meinem Fenster umher, wie ein ruheloser Geist, dem man vergisst zu gedenken. Ich bemerke den altbekannten Zustand meiner Verwahrlosung. Mit dem Unterschied, des Gedankens des Traumimtraums. Mir wird übel, sobald ich an so etwas wie Ewigkeit denke. Allein der Versuch kehrt sich in meiner Speiseröhre um und versickert als echoende Lawine im Magen.
Ich versuche zu lesen, von größerem Unglück noch. Versuche, mir Mut zuzusprechen – einen Funken Respekt, den ich seit Tagen nicht mehr empfinden kann. (Du weißt jetzt, dass sie Recht haben muss…). Das Feuer knistert, über allem noch der üble Geruch von verbrannten Chemikalien. Eine Creme verbrannte auf dem Kamin, ich vergaß, sie zu entfernen. Das Metall schmolz, die Creme warf Blasen und lief aus, bedeckte kleckernd den Kamin.
… und langsam drehe ich weiter an mir, in mir, zwirble an meiner Seele herum, oder an dem Ichkonstrukt meiner synaptischen Verknüpfungen, höre mich sagen: Virginia Woolf affin. Doch kann ich mit diesem Satz nicht mehr anfangen, als ihn immer wieder auszusprechen, immer wieder: virginiawulfaffiiin, immer wieder. Meine Lippen, diese spröden Tonangeber, öffnen sich in Wellen vor sich hin. Ein Meer aus Geräuschen.
Die Schminke ist meine Lebensversicherung. Durch die Aufmerksamkeit, die ich mir selbst in dem Moment des Schminkens entgegenbringe, versichere ich mir mein Lebendigsein. Denn warum sollten sich Hüllen lebensfroh färben?
Haltung
Die üblichen Kurzgeschichten; aber Spaß machen sie halt.
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wunschdenken
Isabel
Germany
Current Residence: in einem bezaubernden Staedtlein
Operating System: pen(cil)
Shell of choice: music, silence
Skin of choice: birthmarked.
Personal Quote: Think for yourself.


www.youtube.com/watch?v=O-tXe6…
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:iconscheinbar:
scheinbar Featured By Owner Dec 17, 2014  Hobbyist Traditional Artist
Feelings T Alphabets (Words) H Alphabets (Words) A Alphabets (Words) N Alphabets (Words) X Alphabets (Words)S Alphabets (Words) GloW
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:iconcanankk:
Canankk Featured By Owner Jul 9, 2014
Thank you very much for the watch :heart: :iconredroseplz:
Reply
:iconscheinbar:
scheinbar Featured By Owner Mar 18, 2014  Hobbyist Traditional Artist
JournalGraphic- 4 Leaf Clover by Momma--Gthank you very much SunBugBug
Reply
:icondasghul:
DasGhul Featured By Owner Mar 18, 2014   General Artist
  (<-- dA keeps screwing up all "add media" stuff at the moment, so please take this EMPTY SPACE as a thank you! :thumbsup:)
Reply
:iconwunschdenken:
wunschdenken Featured By Owner Mar 18, 2014
i like the empty space. thanks for it!
Reply
:iconscheinbar:
scheinbar Featured By Owner Dec 13, 2013  Hobbyist Traditional Artist
Bullet; BlueBullet; OrangeBullet; Blue thanks so much Bullet; OrangeBullet; BlueBullet; Orange:iconblueheartplz:
Reply
:icondasghul:
DasGhul Featured By Owner Oct 3, 2013   General Artist
:iconghulscomeinpeace1plz::iconghulscomeinpeace2plz::iconghulscomeinpeace3plz::iconghulscomeinpeace4plz::iconghulscomeinpeace5plz:
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Danke...
Reply
:iconwunschdenken:
wunschdenken Featured By Owner Oct 3, 2013
WOW! (:
Reply
:icondasghul:
DasGhul Featured By Owner Oct 3, 2013   General Artist
;)
Reply
:iconscheinbar:
scheinbar Featured By Owner Aug 16, 2013  Hobbyist Traditional Artist
:bulletwhite::bulletwhite: thanks so much :bulletwhite::bulletwhite::iconlilheartplz2:
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